Informationen für Tierbesitzer

Herbstgrasmilben

Viele Hunde- und Katzenbesitzer kennen das Leid, dass ihre Tiere im Spätsommer und im Herbst mit den Grasmilben haben.
Sie ist ein Bodenbewohner die die Haut anbohrt und saugt und die orangefarbenen Larven befallen vor allem Stellen mit dünner Haut, dies sind bei Hund und Katze vorzugsweise:

• Zwischenzehenbereich

• Ohrrand / Ohrfalte

• Ellenbogen

• Bauch

Der abgegebene Speichel enthält Stoffe, die fürchterlich jucken. Dabei kratzen und lecken die Tiere sich an den betroffenen Stellen derart, dass großflächig blutige und krustige Veränderungen auftreten können.

Herbstgrasmilben können durch Antiparasitika abgetötet werden. Neben der Behandlung der Milben müssen jedoch bei einigen Tieren auch Medikamente zur Bekämpfung des Juckreizes eingesetzt werden.

Gastritis Gefahr 

Im Winter - warum Hunde keinen Schnee fressen sollten.
Wenn der Winter einbricht, gibt es einige Hunde die nach Herzenslust Schnee fressen. Das sollte man als Tierbesitzer unterbinden. Der Körper des Hundes ist nicht darauf ausgerichtet, gefrorene Nahrung aufzunehmen. Manche Hundemägen kommen dann mit der Verdauung von Eis nicht zurecht, die innerste Schicht im Magen wird gereizt. Die Folge an der Magenschleimhautentzündung ist in erster Linie akutes Erbrechen. Durchfall, erhöhter Speichelfluss und würgen sind ebenfalls häufige Symptome.

Igel

Unterschlupf für Winterschläfer
Wer Igel fit für den Winter machen will, sollte seinen Garten fit für den Igel machen. Das ideale Winterquartier besteht aus einem Haufen aus totem Holz, Reisig und Laub. Manche verspätete Jungigel sind Mitte Oktober noch tagsüber unterwegs, um sich weitere Fettreserven anzufressen. Diese Tiere sollten nicht aus falsch verstanden Fürsorge aufgenommen werden. Nur wenn ein Igel auffallend unterernährt, krank oder verletzt ist, sollte er versorgt oder einer Igel Station übergeben werden. 

Winterzeit ist Streusalz Zeit

Mit der Kälte kommt das Eis und mit dem Eis kommt das Streusalz. Für uns Menschen angenehm, für unsere Hunde kann es jedoch zur Verletzungsgefahr werden. Besonders im Schnee, der den Untergrund auch noch verdeckt, passiert es schnell, dass Eis oft scharfe Splittbrocken die Hornhaut der empfindlichen Ballen verletzen. Dringt in solchen Wunden dann auch noch Streusalz, verspürt der Betroffene Hund ein starkes brennen, worauf er instinktiv versucht die Pfote zu lecken. Dadurch können sich Entzündungen an den Ballen, vor allem in den Zehenzwischenräumen entwickeln. 

Um das Verletzungsrisiko so gering wie möglich zu halten, kann man das Fell in den Zehenzwischenbereichen leicht kürzen, damit sich Fremdkörper nicht so schnell darin verfangen können. Zum Schutz der Ballen kann man zudem eine Pfotenschutzsalbe auftragen, alternativ eignen sich auch Vaseline oder Melkfett. Die Wirkung der Salben beruht auf einen Fettfilm, der die Haut der Ballen schützt und sie geschmeidig hält. Nach dem Spaziergang die Pfoten mit lauwarmen Wasser abduschen, um Salz aufzulösen oder Fremdkörper wegzuspülen. So steht dem Winterspaß mit dem Hund nichts mehr im Wege.